24.03.2015 - Autor: Tabea Kölbel, CVJM-Gesamtverband e.V. (Redaktion: Gisela Schweiker)

EJW-Weltdienst feiert "auf Augenhöhe"

Die Band "Wüstenblumen" aus Kirchheim/Teck sorgte für Stimmung beim EJW-Weltdienst-Fest (Foto: Gisela Schweiker)

Begeisterung für partnerschaftliches Engagement spürbar

Am vergangenen Sonntag fand in der EJW-Zentrale in Stuttgart-Vaihingen das diesjährige EJW-Weltdienstfest statt. Unter den Gästen war neben Vertretern aus EJW-Landesleitung und -Vorstand auch Tabea Kölbel vom CVJM-Gesamtverband e.V., die hier mit ihrem Bericht von einem Fest "Auf Augenhöhe" zu Wort kommen soll:

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeitende, Freunde und Förderer der Weltdienstarbeit, ehemalige Freiwillige, Jugendnetzwerker und Gäste ließen sich einladen und erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag mit vielen tollen Programmpunkten. Während der Kaffee- und Kuchenpause gab es zudem viel Zeit zum Austausch und zur Begegnung.

Unterhaltsam war dabei nicht nur die Versteigerung von „Brauchbarem, Kuriosem und Unnützen“ zugunsten der Weltdienst-Arbeit, sondern vor allem die Berichte der Referenten über ihre Erlebnisse im vergangenen Jahr auf der traditionellen „Referenten-Couch“. Andrea Kalmbach gab Anteil an einer Reise nach Palästina, wohin das EJW seit über 30 Jah­ren eine Part­ner­schaft mit dem East Jersusalem YMCA unterhält. Dort wird die Kinder- und Jugendarbeit der­zeit ausgebaut und durch eine neue Hauptamtliche unter­stützt. Eine besondere Freude machten ihr in den vergangenen Monaten die internationalen Kochabende und das große Engagement von jungen Menschen im Jugendnetzwerk. Fritz Leng berichtete von einer Reise nach Äthiopien, einem „Land im Wandel“ — wie so viele Länder die­ser Welt. Er freute sich im Rück­blick auf das vergangene Jahr besonders über ein Erlebnis in einer Jungscharstunde, in der die weltweite Verbun­den­heit über alle Sprach- und Kulturgrenzen hin­weg, spürbar und erlebbar wurde. Herausfordernd war und bleibt die aktuelle politische Situation in vielen Partnerländern, wie z. B. die zunehmende Islamisierung im Sudan. Auch Stefan Hoffmann wusste von vielen Herausforderungen in Nigeria und Eritrea zu berichten, aber auch von vielen Hoffnungszeichen, z. B. angesichts der Arbeit mit Flüchtlingen in Nordnigeria.

Ein besonderes Highlight war die musikalische Unterhaltung der Band „Die Wüstenblumen“ aus Kirchheim/Teck, die den 2. Preis bei der Aktion „Eine Welt im Ländle“ gewonnen hat und nun in der Landeszentrale „die Bude rockte“.  Das Jahresthema „Auf Augenhöhe“, in das Beate Breithaupt und Harald Metzger einführ­ten, war nicht zuletzt hier­bei ganz besonders greifbar. Dass wir angesichts aller Herausforderungen welt­weit und vor Ort nicht alleine sind, sondern auf Gott vertrauen dürfen, führte uns Hans-Joachim Janus in der Abschlussandacht vor Augen. Und so klang ein wunderbares Fest mit vielen Impulsen, guten Begegnungen und Anregungen zum Weiterdenken und Handeln am späten Nachmittag aus. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr im EJW!

 

Weitere Informationen und Bilder:

- Bilder auf der EJW-Weltdienst-Facebook-Seite
- CVJM weltweit-Blog
- Band "Die Wüstenblumen"

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