06.08.2014 - Autor: Andrea Kalmbach

Das Fundament einer Partnerschaft ist die Freundschaft

Radu Copil, Dr. Bogdan Ivanov und Tudor Mudore sind begeistert über die Feldbetten und die Zelte auf dem Jungscharlager in Egenhausen/Kapf (Foto: Andrea Kalmbach)

Rumänische Delegation zu Gast in Deutschland

Am 30. Juli wurde im Hospitalhof in Stuttgart das 20-jährige Jubiläum der Kirchenpartnerschaft zwischen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Rumänischen Erzdiözese Cluj/Klausenburg gefeiert. Viele Menschen die auf beiden Seiten als „Architekten“ am „Gerüst und den Grundsäulen“ der Partnerschaft beteiligt waren, schilderten an diesem Festtag ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Es wurde deutlich, dass Kirche, Diakonie und Jugendarbeit sich über die vielen Jahre gut ergänzt haben und wesentliche Akteure am „Innenausbau“ der Partnerschaft darstellen. Der EJW-Weltdienst war vor allem bei den Jugendbegegnungen im Rahmen der Workcamps ein wichtiger Akteur in Rumänien.

Anschließend an das Jubiläum blieb eine dreiköpfige Delegation noch zwei Tage länger in Stuttgart, um weitere Gespräche im Kontext der Jugendarbeit zu führen. Dr. Bogdan Ivanov, Priester und Kirchenrat, Tudor Mudore, Priester und zuständig für die Jugendarbeit, als auch Radu Copil, Rechtswissenschaftler und derzeit tätig in der Jugendarbeit der Erzdiözese Cluj hatten großes Interesse an der Kinder- und Jugendarbeit des Evangelischen Jugendwerkes in Württemberg. Neben Exkursionen ins Remstal und in den Schwarzwald, gab es Gespräche über die Jugendtage in Cluj und Stuttgart und über zukünftige Jugendbegegnungen. Im Schwarzwald besuchte die Delegation eine Kirchengemeinde und einen CVJM und lernte das Freizeitheim Kapf in Egenhausen kennen. Da die Partner in Rumänien gerade am Bau eines ähnlichen Freizeitheimes sind, war das Interesse am Konzept des EJW-Freizeitheims Kapf groß. Parallel zu der Besichtigung wurden Zelte für das Jungscharlager aufgebaut und die rumänische Delegation bekam Lust, selbst mal mit einer Jugendgruppe aus Rumänien eine Freizeit auf dem Kapf durchzuführen. An einem weiteren Tag standen noch Gespräche mit dem CVJM Stuttgart an, bei denen es vor allem um die Jugendarbeit in der Stadt ging. Schnell wurde klar, dass es wichtig ist, zielgruppenspezifisch zu arbeiten und sich auch auf den jeweiligen Kontext einzustellen, in der die Angebote für Kinder und Jugendliche stattfinden sollen. Die Rumänen waren davon beeindruckt, wie vernetzt die Jugendarbeit in Deutschland ist und wie viele Akteure daran beteiligt sind, beispielsweise auch Schulen oder weitere Vereine.

Neben den offiziellen Terminen fanden ebenfalls Einladungen zum gemütlichen Beisammensein ihren Platz. Bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Grillabend gab es die Möglichkeit sich auszutauschen und besser kennenzulernen. Radu Copil verabschiedete sich wie folgt: „Danke, dass ihr uns auch euren Familien vorgestellt habt. Das bedeutet in jeder Kultur sehr viel und gibt der Partnerschaft etwas Persönliches. Denn eines ist klar: Das Fundament einer Partnerschaft ist die Freundschaft.“

Weitere Berichte zum Partnerschaftsjubiläum:

Gelebte Ökumene zwischen Württemberg und Rumänien

 

 

 

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