23.10.2014 - Autor: Daniel Botero (Aktion Hoffnungszeichen)

Hilfe in Zeiten von Ebola

Multiplikatoren des YMCA Sierra Leone mit Informationsmaterial (Foto: YMCA Sierra Leone)

Der CVJM engagiert sich im Kampf gegen die Ebola-Epidemie

In Westafrika sind seit Ausbruch der Ebola-Epidemie dieses Jahr über 4.000 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben. Besonders stark betroffen ist mit ca. 900 Todesopfern Sierra Leone. Aktuellen Berichten zufolge steigt die Zahl der neu infizierten Menschen weiterhin an und auch die Zahl der Todesopfer aufgrund der Krankheit nimmt weiterhin zu.

Der YMCA Sierra Leone unterstützt im Rahmen einer breiten Koalition mit anderen Hilfsorganisationen ein Aufklärungsprogramm zur Verhinderung  der weiteren Ausbreitung der Krankheit.

Die Krankenhäuser im Land sind überlaufen und der Bedarf an medizinischer Versorgung ist schwer zu stillen, da das traditionelle Verhalten der Menschen (z.B. Konsum von Wildfleisch, Abhalten von Totenwachen, rituelle Waschung von Leichnamen) die weitere Ausbreitung der Krankheit fördert.

Verantwortliche des YMCA Sierra Leone treffen sich wöchentlich mit den Gemeindevorständen, um gemeinsam Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit zu besprechen. Zu den derzeitigen Hauptaktivitäten des YMCAs vor Ort gehören die Verteilung von Hygieneartikeln und Desinfektionsmittel, sowie eine Anleitung zum Händewaschen. Ärzte und CVJM-Mitarbeiter gehen von Haus zu Haus und klären die Menschen über Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen auf. Zudem werden noch 500 Multiplikatoren als freiwillige Helfer vom YMCA Sierra Leone geschult.

Doch mit der Krankheit kommt auch der Hunger: Felder können nicht bestellt und Waren nicht transportiert werden. Viele Menschen können ihren Lebensunterhalt zurzeit nicht verdienen. Gleichzeitig steigen die Preise für Lebensmittel. Der YMCA Sierra Leone hat durch die Unterstützung des CVJM-Westbunds 450 betroffenen Familien - insbesondere schwangeren und stillenden Frauen - eine Monatsration Reis zur Verfügung stellen können, um die Not zu lindern. Außerdem haben sich 124 Ehrenamtliche des YMCA an der Verteilung von Lebensmitteln des World Food Programme in Krankenhäusern und Quarantänehäusern beteiligt.

Über die Flüchtlings- und Katastrophenhilfe von Aktion Hoffnungszeichen haben wir dem YMCA Sierra Leone 15.000 € als Soforthilfe zugesagt. Zahlreiche Spenden dafür sind bereits bei uns eingegangen. Dafür danken wir allen Spendern sehr herzlich!

Doch weitere Gelder sind notwendig. Wenn Sie die Arbeit des YMCA Sierra Leone unterstützen wollen, können Sie hier online spenden oder mit dem Stichwort „Ebola-Nothilfe“ eine Spende überweisen:

 

Spen­den­konto:

Empfänger: CVJM-Gesamtverband
IBAN: DE05 5206 0410 0000 0053 47
BIC: GENODEF1EK1
Bank: Evangelische Bank
Bankleitzahl: 520 604 10
Kontonummer: 5347

Verwendungszweck: Nothilfe Ebola

Spenden

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