12.04.2018 - Autor: Kristina Dölker (Redaktion: Gisela Schweiker)

Ostern im Gelobten Land

Jack, Kristina und Elias beim gemeinsamen Kochen in der YMCA-Jugendherberge in Beit Sahour

Palästinensische und deutsche Teilnehmende vor der orthodoxen Kirche in Bethlehem

Auf Begegnungsreise in Palästina und Israel

 

Von 26.03. bis 04.04. war eine Gruppe junger Erwachsener zusammen mit dem Leitungsteam vom EJW-Weltdienst; Evi Handke, Achim Großer, Andrea Kalmbach und Ute Mohme auf Begegnungsreise in Palästina und Israel. Ein besonderer Höhepunkt der Reise war das Erleben der Karwoche und des Osterfestes im Heiligen Land.

Reiseteilnehmerin Kristina Dölker erzählt:

Frohe Ostern wünschen wir euch aus dem gelobten Land! Wir haben die Karwoche hier in Palästina verbracht und haben in diesen Tagen viel erlebt, gehört und konnten auch aktiv werden. Am Karfreitag haben wir Olivenbäume gepflanzt und somit ein Hoffnungszeichen gesetzt. Die Nächte von Freitag auf Sonntag verbrachten wir in Gastfamilien und bekamen so tiefere Einblicke in das Familienleben und in die Kultur. Es war eine wertvolle Erfahrung auch so in den Kontakt mit unseren palästinensischen Freunden zu kommen. Die Zeit in den Gastfamilien haben wir ganz unterschiedlich erleben dürfen. Ich durfte am Samstagmorgen beim Eierfärben mit Teebeuteln dabei sein.

Am Ostersonntag haben wir uns alle in der Lutherischen Kirche in Beit Sahour, wo die Hirtenfelder liegen, getroffen gleich neben der orthodoxen Kirche. Für die orthodoxen Christen ist heute erst Palmsonntag, wie auch für viele unserer Gastfamilien. Nach unserem schlichten aber besinnlichen Gottesdienst mit Abendmahl, konnten wir noch die Festlichkeiten der orthodoxen Kirche beobachten. Der Festumzug in die Kirche mit den musizierenden Pfadfindern.

Ostern mal einem anderen Ort zu erleben, ist sehr besonders. Vor allem mit dem Wissen Jesu Auferstehung an dem Ort zu feiern, an welchem die Hirten die gute Nachricht von Jesu Geburt als eine der ersten hören durften. Sich das bewusst zu machen, lässt in mir Osterfreude aufkommen, auch wenn vieles drumherum anders ist, wie ich sonst Ostern zuhause feiere.
Nach dem Gottesdienst war jeder wieder in seiner Gastfamilie, um dort Mittag zu essen. Ich war mit meiner Gastfamilie davor noch in der Geburtskirche Jesu in Bethlehem. Geburt, Tod und Auferstehung Jesu gehört für mich unzertrennlich zusammen. Ich bin glücklich, dass ich Ostern dieses Jahr so erleben durfte.

 

 

Die Begegnungsreise wurde unterstützt von Spenden, der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Jugend (aej) und der Stiftung Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk.

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