03.12.2013 - Autor: Margret Illi

Rote Backen vor Kälte und Freude am Mitmachen

Gruppenbild vor der Hülbener Kirche (Foto: Fritz Leng)

70 Jungscharkinder eröffnen in Hülben OrangenAktion 2013

9 Uhr in Hülben, die Straßen sind weiß, es hat geschneit. Es ist noch ruhig auf den Straßen und in der Evangelischen Kirche. Margret Illi und Fritz Leng beginnen mit dem Technikaufbau in der noch ruhigen Kirche. Kurze Zeit später wird die Kirche von 70 Jungscharkindern aus Hülben mit ihren Mitarbeitenden belebt. Hier findet die Auftaktveranstaltung der OrangenAktion 2013 statt.
Der Vorsitzende des CVJM begrüßt die Jungscharkinder und spricht seinen Dank aus, dass sie sich wieder auf den Weg gemacht haben, um bei der diesjährigen OrangenAktion mit zu machen unter dem Motto „Kids for Kids – wir helfen mit!“
Fritz Leng hält eine Andacht über den Kämmerer aus Äthiopien. Die Kinder lauschen gespannt.


Um den Kindern zu zeigen, was die OrangenAktion bewirkt, zeigen ihnen Fritz Leng und Margret Illi einige Bilder aus Äthiopien. Wie und wo die Kinder leben, die keine Hilfe erhalten und wie sich das Leben für die Kinder ändert, wenn sie Hilfe bekommen. Die Möglichkeit, in die Schule zu gehen, täglich was zu essen zu haben und die Perspektive auf ein Leben mit Schulbildung und Berufsausbildung. 
Fritz Leng weist darauf hin, dass durch den Erlös von 3 Orangen ein Kind in Äthiopien für einen Tag versorgt ist. 
Michael Möck spricht den Jungscharkindern den Dank des Bezirksjugendwerks Bad Urach aus und gibt noch Energie-Riegel aus!



Die Kinder werden schon richtig unruhig und wollen nur noch auf die Gassen und Straßen, um endlich mit der OrangenAktion zu beginnen.
Doch zuvor gibt Karin Greiner noch die nötigen Infos an die Jungscharkinder weiter, damit die OrangenAktion starten kann. 
Nach einem Gruppenbild vor der Kirche starteten die Kinder jeweils in kleinen Gruppen mit einem Handwagen voll mit Orangen/Mandarinen und jeweils mit ihren Mitarbeitenden. Die Jungscharkinder ziehen voller Energie und guter Laune in die verschneiten Straßen von Hülben. 
Gegen 12 Uhr kamen die ersten Jungscharkinder mit roten Backen, Gelächter, Freude und leeren Handwagen zurück; überglücklich, dass sie etwas für die Kinder in Äthiopien tun konnten. Sie erzählten, dass viele Leute weniger Orangen wollten, aber dafür mehr Geld gaben: „Weißt du, eine Frau wollte nur ein Netz Orangen, sie hat uns aber 10 € dafür gegeben“, oder „jemand wollte gar keine Orangen, hat uns aber eine Spende gegeben“.



Nach der gelungenen OrangenAktion tankten die Kinder im Gemeindehaus mit Fleischkäsebrötchen, Vanille- und Schokopudding, Tee und kalte Getränke wieder Kraft auf.
 Als Andenken an diese Aktion bekamen sie noch ein Schlüsselband und Postkarten vom ejw-Weltdienst mit verschiedenen Motiven geschenkt, u. a. mit Gesichtern von äthiopischen Kindern.



Viele Kinder sagten, mit den gezeigten Bildern in der Kirche und den Postkarten aus Äthiopien werden sie noch lange an diese Orangen-Aktion denken.



Margret Illi, 
Äthiopien-Ausschuss, ejw-Weltdienst

 

 

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