30.05.2014 - Autor: Gisela Schweiker

Wahltag wird zum Fest der Begegnung

Gäste aus Nigeria beim EJW-Weltdienstfest (Foto: Gisela Schweiker)

EJW-Weltdienst-Fest mit Gästen aus aller Welt

Nicht nur in Europa und in den württembergischen Kommunen wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Auch der EJW-Weltdienst hatte zum Wahltag in die Vaihinger Haeberlinstraße geladen: Für die kommenden drei Jahre sollte der neue Fachausschuss gewählt werden, das zuständige Gremium für die internationale Arbeit im EJW.

Doch im Mittelpunkt des EJW-Weltdienst-Festes standen vor allem die Begegnung mit vielen Menschen, die mit dieser Arbeit verbunden sind, die Information über die aktuellen Anliegen - und Dankbarkeit und Staunen über die Vielfältigkeit und Möglichkeiten der Weltdienst-Arbeit.

"Meeting, learning, sharing, following the son.
Meeting his desire that we all may be one."

Zum ersten Mal gemeinsam gesungen wurde das neue Weltdienst-Lied "Meeting, learning, sharing". Im Text von Walter Wolf, dem bisherigen Fachausschuss-Vorsitzenden, kommt das Selbstverständnis des EJW-Weltdienstes zum Ausdruck: Begegnen - bilden - teilen. 

Die gut 80 Besucherinnen und Besucher des Weltdienst-Festes erwiesen sich auch weiterhin als sangeskräftig: Gäste aus dem Partner-YMCA in Nigeria hatten Lieder in Landessprache mitgebracht. Nvou Pwol, die Partnerschaftskoordinatorin aus Nigeria überbrachte Grüße des Northern Zone YMCA und dankte für alle Unterstützung und Fürbitte angesichts der schwierigen Lage in Nigeria.

Die politisch kritische Situation in einigen Partnerländern stellt auch für die Arbeit des EJW-Weltdienstes zur Zeit eine große Herausforderung dar. Bei einer Interviewrunde "Weltdienst-Referenten auf der Couch" erzählten Fritz Leng, Stefan Hoffmann und Andrea Kalmbach von zunehmenden Schwierigkeiten bei der Visa-Erteilung, die den Kontakt vor allem mit den Partnern in Eritrea, dem Sudan und Nigeria belasten.
Doch auch viel Erfreuliches und Ermutigendes ist zu berichten, so zum Beispiel die positiven Eindrücke der Reisen dieses Frühjahrs nach Äthiopien, Nigeria und Rumänien.

Big Picture - ein buntes Bild der EJW-Weltdienst-Arbeit

Wie vielfältig die Arbeit des EJW-Weltdienstes ist, wurde deutlich bei der Präsentation der Länder- und Projektausschüsse, die Highlights und Schwerpunkte ihrer Tätigkeit im letzten Jahr beleuchteten und zur Mitarbeit einluden. Auf dem Marktplatz im Foyer des EJW-Hauses war anschließend gute Gelegenheit, mit den Vertretern der Ausschüsse ins Gespräch zu kommen und sich über die Arbeit zu informieren.

Nach der Kaffeepause folgte die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Wahl des Fachausschusses. Als wichtiges Ziel für die Arbeit im Fachausschuss wurde vor allem die weitere Gestaltung einer Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Partnerländern genannt und der Wunsch, nach einer Phase der strukturellen Klärungen nun wieder verstärkt inhaltlich arbeiten zu können.

Neuer Fachausschuss gewählt

Für die Amtszeit von drei Jahren wurden in den Fachausschuss des EJW-Weltdienstes gewählt:

- Beate Breithaupt
- Margret Illi
- Hans Joachim Janus
- Volker Jüngling
- Ute Kizler
- Harald Metzger
- Annette Schert
- Tobias Schneider
- Bernd Wolpert

Den Gewählten wurde Gottes Segen für ihre anstehenden Aufgaben zugesprochen.

Dank an langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Besonderer Dank ging an die scheidenden Mitglieder des Fachausschusses und der Unterausschüsse. Thai An Vu wurde nach einer Amtsperiode verabschiedet, wird aber weiterhin im Projektausschuss Workcamps/Internationale Begegnungen mitarbeiten.

Walter Wolf wurde  für sein langjähriges Engagement im EJW-Weltdienst, zuletzt als Vorsitzender des Fachausschusses, die Goldene EJW-Nadel verliehen.

Die Goldene CVJM-Weltbundnadel erhielten Ursula Wagner, Walter Wagner (beide Unterausschuss Nigeria) sowie Martin Goll (Unterausschuss Metallwerkstatt Äthiopien) und Beate und Gerhard Haag (Unterausschuss Palästina-Rumänien-Slowakei).

Jürgen Kehrberger von der Landesleitung des EJW dankte den Geehrten für alle Zeit und alles Vertrauen, das sie über viele Jahre in die Weltdienst-Arbeit eingebracht haben. Herzliche Worte des Dankes sowie Geschenke überbrachte auch Fritz Leng von Seiten des EJW-Weltdienstes.

 

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