Projekt-Nr. NGR117

Junge Menschen wollen ihre Zukunft gestalten und selbst in die Hand nehmen. Doch dazu gehört auch, den Lebensunterhalt zu verdienen. Hierfür ist eine gute Ausbildung eine wichtige Grundlage. Die YMCAs in Nordnigeria bieten Ausbildungsprogramme an, in denen sich derzeit rund 50 junge Nigerianerinnen und Nigerianer eine berufliche Zukunft aufbauen. Sie lernen folgende Handwerke: Schneiderin, Schuster, Modedesignerin, Schreiner oder Landwirt.

Die Bandbreite der Abschlüsse reicht von einem formalen, staatlich anerkannten Zertifikat bis zu einem YMCA-Diplom. Für viele der Azubis ist es ein Privileg, einen geringen Beitrag zu bezahlen, um sich fit für das Arbeitsleben zu machen. Sie sind stolz darauf, solch eine Möglichkeit zu haben.

Flucht aus Nigeria kann dadurch nicht verhindert werden. Aber ein junger Mensch mit einer guten Ausbildung und Perspektive auf Einkommen wird sein Land nicht so leicht verlassen wollen. Einige der Absolventen bilden inzwischen selbst junge Menschen aus und geben ihnen im besten Fall sogar Arbeit. Eine Ausbildung bringt Perspektive und ist eine gute Investition – auch über den Auszubildenden hinaus.

Die YMCAs wollen langfristig diese Ausbildungsprogramme anbieten. Gemeinsam mit dem EJW-Weltdienst als Partner tragen sie eine große Verantwortung für die Kontinuität dieser wichtigen Arbeit.

 

Unterstützung pro Jahr 25.000 Euro

 

Zum Beispiel für:

• Werkzeugkasten zum Berufsstart 50 Euro
• Gehaltszuschuss für einen Mitarbeiter/Monat 100 Euro
• Neue Nähmaschine 500 Euro

 

Medien:
Powerpoint-Präsentation,
Flyer, Länderplakat und Postkarte Nigeria

Download: 
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Referent:
Stefan Hoffmann

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85; BIC: GENODEF1EK1
Projekt-Nr. NGR117 Nigeria - Ausbildung

Weitere Informationen:
Länder-Information Nigeria
Alle Materialien der Jahresaktion 2016-2018

Projekt-Nr. NGR103

„Derzeit trinken viele Jugendliche aus Frust oder Perspektivlosigkeit“, berichtet uns ein Mitarbeiter im YMCA zur aktuellen Lage der Jugendlichen. „Neben Drogen sind Pornographie und wirtschaftliche Lage ein Riesen-Problem“, berichtet der Mitarbeiter weiter. Ansetzen will der YMCA mit dem Programm „Mobilizing for Life“. Es soll helfen, dass Jugendliche exzessivem Alkohol und Drogenkonsum widerstehen können. Hierbei werden Punkte wie „Selbstwertgefühl“, „Beziehung zu Gott“ oder „Freundschaften“ den Jugendlichen helfen, persönlich zu wachsen und so den gefährlichen Drogen widerstehen zu können. Solche und noch viele weitere Programme unterstützen die aktive Jugendarbeit in den 13 lokalen YMCA in Nigeria.

Jugendliche erleben dadurch Gemeinschaft, bekommen geistliche Impulse und sind selbst aktiv – das sind Zeichen einer lebendigen Interaktion mit und zwischen Jugendlichen. In Nigeria passiert sehr viel in den lokalen YMCA. Es gibt Sportangebote wie Volley- oder Basketball, Musikgruppen spielen eigene CD-Produktionen ein oder unternehmen gemeinsame Aktionen wie Schatzsuche, Wanderungen oder Ausflüge. Junge Menschen treffen sich, lachen miteinander und setzen sich mit dem auseinander, was sie beschäftigt – seien es soziale oder geistliche Themen.

Bereichert werden diese lebensprägenden Angebote von Programmen und Aktivitäten, die überregional stattfinden: Camps, Schulungen für Haupt- und Ehrenamtliche und neue Programme.

 

Unterstützung pro Jahr: 17.000 Euro

 

Zum Beispiel für:

• Basketball 15 Euro
• Quartalszuschuss lokale Jugendarbeit 140 Euro
• Camp-Zuschuss 1.000 Euro

 

Medien:
Powerpoint-Präsentation,
Flyer, Länderplakat und Postkarte Nigeria

Download: 
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Referent:
Stefan Hoffmann

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85; BIC: GENODEF1EK1
Projekt-Nr. NGR103 Nigeria - YMCA Northern Zone

Weitere Informationen:
Länder-Information Nigeria
Alle Materialien der Jahresaktion 2016-2018

Projekt-Nr. NGR104

„Ich will Arzt werden“, sagt der 14-jährige Bossa. „Und ich Krankenschwester“, fügt die 9-jährige Serah hinzu. Beide gehen noch zur Schule und wollen viel lernen um ihr Ziel zu verwirklichen: Menschen zu helfen, dass sie gesund werden.

In Nigeria gibt es neben den staatlichen Schulen private Schulen, die von unterschiedlichen Trägern angeboten werden. Auch der YMCA unterhält solche Schulen. Viele Eltern wollen ihre Kinder dorthin schicken, denn die Lehrer kommen pünktlich zur Arbeit, werden besser bezahlt und die Schulen sind oft besser ausgestattet. In den Klassen wird weniger gestört und die Kinder können besser lernen. Für viele Kinder ist das ein Wunsch, denn sie wissen, dass ihre berufliche Zukunft davon abhängt. Auch Muslime schätzen diese Vorzüge und schicken daher ihre Kinder gern auf christliche Schulen. Denn sie werden überregional geschätzt und gehören zu den besten ihrer Region.

Daneben tragen die beiden Schulen in Kaduna und Bauchi dazu bei, die YMCA Jugendarbeit zu unterstützen und zu fördern. Beide Schulen betreiben einen Kindergarten, in dem schon die jüngsten Kinder spielen und singen können und gefördert werden. Der YMCA investiert in diese Arbeit, damit Kinder wie Bossa und Serah ihre Träume leben und umsetzen können. „Ich will einfach Familien glücklich machen, wenn jemand wieder gesund wird“, sagt Serah.

 

Unterstützung pro Jahr: 7.000 Euro

Zum Beispiel für:
• Schulbank 30 Euro
• Schaukel für Pausenhof 250 Euro
• Ausbau der Klassenzimmer 750 Euro

Medien:
Powerpoint-Präsentation,
Flyer, Länderplakat und Postkarte Nigeria
Gruppenstunden-Entwurf "Ich lerne endlich in Ruhe"

 

Download:
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Referent:
Stefan Hoffmann

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85;
BIC: GENODEF1EK1
Projekt-Nr. NGR103 Nigeria - YMCA Northern Zone

Weitere Informationen:
Länder-Information Nigeria
Alle Materialien der Jahresaktion 2016-2018

Projekt-Nr. NGR116

Chugwi ist ein kleines nigerianisches Dorf, das hauptsächlich vom Gemüseanbau lebt. Kinder und Jugendliche müssen mithelfen, das Wasser aus den tiefen Brunnen zu holen und dann zu den Feldern zu tragen, denn es gibt nicht genug Regen in dieser Region.

Doch Chugwi ist nicht nur wegen des Gemüses bekannt, sondern auch wegen seiner aktiven Frauen. Die erste weibliche YMCA Vorsitzende in Nordnigeria und die erste Koordinatorin der Northern Zone kommen von dort und der YMCA wird derzeit hauptsächlich von Frauen geleitet. Diese Frauen setzen sich neben wöchentlichen Kinder- und Jugendprogrammen für die Rechte der Kinder und für Binnenflüchtlinge ein oder wollen die Gesundheitslage verbessern. Vor allem benachteiligte Kinder liegen ihnen am Herzen, also Kinder aus armen Verhältnissen oder solche, die nicht in die Schule können oder die einfach ein schweres Leben haben. Für diese Kinder sind sie da und veranstalten auch Feiern, Ausflüge oder Camps. Sie wollen den Kindern das Gefühl geben, nicht allein zu sein. Unterstützung holen sie sich bei Kirchen oder anderen Vereinen im Ort. Sie wissen, dass sie es nicht allein schaffen. Deshalb unterstützt der EJW-Weltdienst auch diese Frauenpower und die in den Ort ausstrahlenden Aktionen und Programmen.

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
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Projekt-Nr. NGR116 Nigeria - YMCA Chugwi

Projekt-Nr. NGR115

Dreizehn lokale YMCAs mit hunderten von Programmen und Aktionen vor Ort: kreative Jugendarbeit, Ausbildungsangebote, Fortbildungen oder Bibelcamps. All das muss geplant, begleitet und betreut werden. Viele der kleinen nigerianischen YMCAs sind überfordert, dies ohne hauptamtliche Kraft zu leisten. Dabei ist es nicht nur eine Frage, eine solche finanzieren zu können, sondern überhaupt einen ausgebildeten Jugendreferenten für die Arbeit zu gewinnen.

Die Northern Zone betreibt deshalb ein Trainings-Programm „on the job“. In einer zweijährigen Ausbildung werden die Jugendreferenten (englisch: Secretaries) darauf vorbereitet, Jugendarbeit zu gestalten, Projektanträge zu schreiben oder mit ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen die Verantwortung für einen YMCA zu übernehmen.

Um die Ausbildung noch besser zu machen, überlegen die Verantwortlichen im YMCA, wie das Ausbildungsprogramm internationalisiert und modularer gestaltet werden kann. Theorie und Praxis sollen sich künftig noch mehr ergänzen und befruchten.

Derzeit befinden sich vier Secretaries in diesem Ausbildungsprogramm. „Stark machen“ bedeutet, in die Ausbildung von zukünftigen Mitarbeitern zu investieren.

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
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Projekt-Nr. NGR115 Nigeria - Jugendreferenten

Projekt-Nr. NGR108

Der kleine Akin* kommt gern zu den Programmen des YMCA Lafia. Denn die Mitarbeiter haben hier ein großes Herz für Kinder. Und das spürt er. Ob bei der Weihnachts- oder Osterfeier oder den gemeinsamen Geburtstagsfeiern. Immer ist was los, immer ist es bunt und immer sind viele Kinder da. Bis zu 200 folgen der Einladung. Neben den Spielen und dem gemeinsamen Singen stehen biblische Geschichten auf dem Programm. Zu seinen Favoriten gehören die Hüpfburg und das Pferdereiten. Akin ist es ganz egal, dass er bei diesen Programmen nicht nur Gleichaltrige aus seinem Viertel trifft, sondern auch Kinder aus den ärmeren Gebieten dabei sind. Dass die Mitarbeiter auch Besuche im Heim für Menschen mit Behinderungen machen, hat er nur gehört.

Viel näher sind ihm die Besuche und Programme im Waisenhaus. Schließlich sind die Eltern eines Freundes gestorben und der Freund wohnt jetzt dort. Und deshalb ist es gut, wenn der YMCA hingeht, Kleider verteilt und sich um die Kinder ein wenig kümmert.

Seminare findet der Junge langweilig, aber die sind ja auch für die Jugendlichen gemacht, damit die zum Beispiel was über Drogenmissbrauch lernen und dann kleine Jungs wie ihn nicht immer ärgern. Das ist nicht schlecht. Irgendwie stark, was der YMCA so alles macht.

* Name geändert

Medien
Gruppenstunden-Entwurf "Ein Geburtstagsfest wie in Nigeria"

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Projekt-Nr. NGR108 Nigeria – YMCA Lafia

Projekt-Nr. NGR113

In Jos, der Hauptstadt des Plateau State, ist vieles anders: Es gibt dort noch den letzten amtierenden christlichen Gouverneur in Nordnigeria, es hat ein angenehmes Klima und es ist der Sitz des YMCA Koordinationsbüros in Nordnigeria. Außerdem gibt es in dieser turbulenten Stadt einen kreativen lokalen YMCA. Sportarbeit ist ein wichtiger Teil des Angebots. Dazu arbeitet der YMCA eng mit den städtischen Sportbeauftragten zusammen, die für Begabtenförderung und Training in ihren jeweiligen Sportarten zuständig sind. Egal ob im Fußball oder beim Basketball – ein YMCA-Team ist immer dabei.

Neben dem Sport können die Jugendlichen einen Jugendkreis besuchen, wo Spiel und Spaß genauso wie geistliche Angebote ihren Raum haben. Und um den ganzheitlichen Ansatz komplett zu machen, können Jugendliche ihre Gaben im Nähen oder Schustern erproben und sich damit einen Teil ihres Lebensunterhaltes finanzieren.

Bemerkenswert an diesem YMCA ist, dass seine Programme in die gesamte Stadt strahlen. Jugendarbeit soll nicht hinter geschlossenen Mauern stattfinden, sondern in verschiedenen Wohnvierteln und in Kooperation mit anderen Trägern geschehen. Dadurch bleibt die Arbeit dynamisch und am Puls der Zeit.

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
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Projekt-Nr. NGR113 Nigeria - YMCA Jos

Nigeria

Mehr als 170 Millionen Einwohner, 400 Ethnien und Stämme mit eigener Sprache – das ist Nigeria. In keinem anderen Land Afrikas wohnen so viele Menschen! Nigeria wurde lange von Diktatoren regiert, die mit Hilfe der Armee Wahlen verhinderten und sich an den vielen Bodenschätzen bereicherten. Seit 1999 wird Nigeria demokratisch regiert. Das Öl ist eine wichtige Einnahmequelle des Landes. Der Boden ist zwar fruchtbar und die Ernten sind groß, aber durch die wachsende Bevölkerung wird die Nahrungsmittelversorgung ohne Importe immer schwieriger. Dazu kommen Ernteausfälle, durch Flucht vor Boko Haram oder Zerstörung der Äcker durch marodierende Kuhhirten.

Im Norden des Landes wohnen mehrheitlich Muslime. Im Süden Nigerias sind die Christen in der Mehrheit. Vor allem im Norden kommt es immer wieder zu Unruhen und Kämpfen zwischen den Religionen. Die muslimische Sekte Boko Haram verbreitet dort Angst und Schrecken. Immer wieder leidet die Bevölkerung unter Benzinknappheit, weil zu viele unterschiedliche Gruppen sich an der Ressource Öl bereichern.

 

Die YMCAs in Nigeria

In mehr als 20 Städten und Dörfern Nigerias gibt es YMCAs. Mit den derzeit 13 YMCAs im Norden des Landes verbindet das EJW seit 1966 eine Partnerschaft. Sie engagieren sich für Jugendarbeit in Camps und Freizeiten, Sportgruppen, Bibelkreise, Jugendgruppen und Jungscharen.

Die YMCAs betreiben Schulen und investieren in Berufsausbildung: In Bauchi werden junge Leute im Schreinerhandwerk ausgebildet, in Kaduna gibt es ein Metallausbildungszentrum und in der Nähe der Stadt Obi eine Schule für Landwirtschaft. Sie wurde 2014 überfallen und richtet sich derzeit neu aus. Dazu gibt es in Jos die Ausbildung zum Schuster und Schneider.

Bei Freizeiten und Mitarbeiterschulungen arbeiten die YMCAs eng zusammen. In der Stadt Jos im Plateau State ist das YMCA-Koordinationsbüro für die Region. Die Mitarbeiter dieser Zentrale arbeiten an Strategien und Multiplikation der Arbeit, sie bieten Mitarbeiterschulungen an und veranstalten Camps und Freizeiten. Die Angebote des YMCA sind offen für alle Religionen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den YMCAs können jedoch nur Christinnen und Christen werden.

Ansprechpartner Nigeria

Stefan Hoffmann

Hoffmann, Stefan

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Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) bietet als Landesstelle sinnstiftende Angebote, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Jugendwerke in Orten und Bezirken, aber auch für Kinder, Jugendliche, Konfirmanden, junge Erwachsene, Erwachsene und Familien. Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit in Württemberg und arbeitet selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.


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