27.12.2018 - Valerian Grupp und Teilnehmende des Äthiopien-Workcamps 2018/2019

Abenteuer Afrika

Der Äthiopien-Workcamp-Blog

Am 27. Dezember reisten 16 junge Leute aus Baden-Württemberg für knapp zwei Wochen nach Äthiopien. Zusammen mit jungen Erwachsenen vom YMCA Wolaita Sodo möchten sie einen Sportplatz aufbauen und die Außenanlagen des dortigen CVJM-Zentrums herrichten, so dass sich die junge Menschen in der südäthiopischen Stadt zum Sport treffen können.

In kurzen Tagebuchnotizen berichten sie von den Eindrücken und Begegnungen ihrer Reise.

 

Montag, 07.01.2019



Da Feiertag war, konnten wir unseren ursprünglichen Plan, auf den Fischmarkt zu gehen, nicht umsetzen, sondern machten uns direkt auf den Weg zum Frühstück nach Shashemanee. Frisch gestärkt ging die Reise wieder zurück nach Addis Abeba. Dort angekommen, hat Firew uns sein Haus, inklusive Wachhund "Bobby" gezeigt. Von seiner Dachterrasse hatte man einen großartigen Blick über die Stadt. Wir haben unsere Kaffeebestellungen entgegengenommen und schlagartig war unser Gepäck wieder gut gefüllt. Nach einem kurzen Abstecher zu den lokalen Souvenir-Shops ging es zu einem kleinen Restaurant, in dem wir unser letztes gemeinsames Abendessen aßen. Dagmawi vom YMCA hat mit uns dort gegessen und wir konnten noch einmal auf Wiedersehen sagen. Abends brachten Teddy (unser Fahrer) und Firew uns auf den Flughafen und nach zwei wunderschönen Wochen hieß es nun endgültig auf Wiedersehen.
Die Flüge verliefen alle planmäßig und 10 Stunden später stiegen wir bei eisiger Kälte, aber erfüllt mit äthiopischer Sonne und vielen Eindrücken in Stuttgart aus dem Flugzeug.


Sonntag, 06.01.2019


Direkt nach dem Frühstück wurde mit vereinten Kräften der Bus beladen und die Fahrt nach Hawassa angetreten.  Angekommen, verstauten wir kurz unser Gepäck, bevor wir uns mit Firew auf den Weg in die Stadt machten. Ziel war die Promenade mit ein paar kleinen Verkaufsständen an einem See. Auf dem Weg dorthin liefen uns in der ganzen Stadt unzählige Marabus (extrem große Vögel, deren Flügel im angelegten Zustand aussehen, als wickeln sie sich in einen schwarzen Mantel ein und nicht besonders schön aussehen) über den Weg oder saßen in den Bäumen. Nach einem kurzen Spaziergang an der Promenade entlang, gab es ein paar Softdrinks inklusive Aussicht über den See.
Auch für das Abendessen hatten wir Plätze direkt am Wasser. Nicht nur uns hat das Essen geschmeckt, auch unseren kleinen, pelzigen und miauenden Freunden aus dem Restaurant schienen die Gerichte als begehrenswert. Besonders Patricks Hühnchen hatte es ihnen angetan.
Abends durften wir dann erneut Weihnachten feiern. Gemeinsam mit Firew waren wir in einer orthodoxen Kirche und durften Abendgottesdienst erleben. Es wurde viel gesungen, getanzt und mit Weihrauch aus dem Heiligtum raus und wieder reingelaufen. Der Gottesdienest geht dort viele Stunden, weshalb es üblich ist, sich zwischendurch hinzulegen und zu schlafen.

Samstag 05.01 2019

Jetzt sind wir hier in einer geradezu luxuriösen Hotelanlage, in der es eine durchgehend heiße Dusche gibt und Latte Macciatio, der mehr nach Honig schmeckt als nach Kaffee, aber der Start in den Tag wurde dadurch auf jeden Fall versüßt. Wir genießen die letzten Tage der Sonne, während wir Nachrichten aus Deutschland von Schneemännern und Kälte bekommen. Verena stimmt neben mir „Let it snow“ an und Anna bekommt die Krise. So sitzen wir gerade hier, an einer langen Tafel mit brennenden Kerzen umhüllt von Papier und das ist richtig heimelig. Der Tag, der hinter uns liegt hätte auch eine Seniorenreisegruppe durchführen können: Firew ist ein sehr umsorgender Guide, der uns jeden Weg abnehmen möchte und uns auch zum dem 5- Minuten entfernten Markt im klimatisierten Bus kutschieren lässt. Aber der Reihe nach: Nach dem Frühstück sind wir (mit dem Bus) zu einem der Seen von Arba Minch gefahren und haben eine Bootstour gemacht. Wir haben echte Krokodile gesehen, ein Babyhippo, das laut Kai aussieht wir Schreck, und das Beste ist, dass wir alle noch beide Hände haben… immer noch. Auf dem Platz der Bootsvermietung haben wir Affen beobachtet - und sie uns. Am Nachmittag war dann unsere Erkundungstour auf dem Marktplatz (siehe oben) und zum Schluss ging es wieder mit dem Bus zu dem wohl schönsten Ausblick dieser Stadt: eine Hotelanlage mit Café vor den See Arba Minchs- davor erstreckt sich eine unglaubliche Waldlandschaft in unterschiedlichen Grüntönen. Sonnenuntergang und das erste Mal auch Obstsmoothie (den sollten wir nämlich davor immer meiden, da mit Leitungswasser zubereitet). Soweit von uns- alles Liebe und bis bald.

 

Freitag, 04. Januar 2019

Tag der Weiterfahrt von Wolaita Sodo nach Arba Minch

Zum Abschiedsfrühstück hat die Köchin für uns leckere Pfannkuchen zubereitet. So konnten wir gestärkt die Fahrt antreten. Es ging ca. 2,5 h mit unserem Bus mehr oder weniger gute Straßen den Berg Goge hinauf. Zwischendurch machten wir einen Stopp um, eine traditionelle Familie zu besuchen. Firew hat uns erklärt, wie die Einheimischen ihre Häuser aus Bambus und Bananenblättern bauen. Hinterm Haus war die „false bananas“-Plantage der Familie. Von einer 6- Jahre alten Pflanze kann sich eine 5-Köpfige Familie 6 Monate ernähren. Dort wurde uns gezeigt, wie die Pflanze verarbeitet, zubereitet und gebraten wird. Gerüchten zufolge, soll die false banana sehr eklig schmecken und nach Erbrochenen riechen. Im rohen Zustand roch der drei Monate alte „Teig“ für uns wie Käse und im gebackenen Zustand sah es ähnlich aus wie ein Pfannkuchen. Als der Fladen fertig war, wurde uns dieser mit Chili Soße und Honig zum Probieren serviert. Unser Fazit zu false bananas ist, dass es sehr gut schmeckt, zumindest mit Chilisoße und Honig. Zum Absacker gab es eine Runde selbstgebrannten, äthiopischen Schnaps. Nach dem Essen hat die Familie für uns einen kleinen Markt aufgebaut und wir konnten die ersten Birr für Souvenirs ausgeben.

Hungrig von der langen Fahrt ging es weiter den Berg hinauf zu einem mega Aussichtspunkt. Dort hatten wir eine wundervolle Aussicht und konnten unsere Sandwiches genießen. Als wir alle gesättigt waren sind wir zu einem perfekten Foto Punkt gelaufen und haben ganz Touri-mäßig sehr viele Fotos gemacht. Dort gab es einen großen Stein auf dem natürlich jeder Bilder machen wollte. Eine von uns, die namentlich nicht genannt werden will, dem Verfasser aber bekannt ist (sie heißt Anna), hat allerdings ziemlich Höhenangst und ist trotzdem auf diesen Stein geklettert. Oben angekommen, wusste sie nur nicht mehr, wie sie da runterkommen soll. Ein Glück stand Luca ihr bei und hat ihr runtergeholfen. Die nächsten 30 min durften wir uns dann Annas Drama über uns ergehen lassen. Aber wir nahmen es gelassen und sind froh, dass sie wieder heile unten angekommen ist.

Weiter ging die Fahrt zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Diesmal hatten wir immer zu zweit einen eigenen Bungalow, diese über das gesamte Gelände verteilt waren.

Heute Abend gehen wir lecker essen in einem Fisch Restaurant und anschließend vielleicht die Disco/ Bars des Hotels testen.

 

Donnerstag, 03. Januar 2019

Heute gab es wieder mal ein mega Frühstück, nämlich armer Ritter. So lecker! Vormittags ging es für die Fitteren unter uns wieder hoch zum YMCA, um noch die letzten Handgriffe zu tätigen. Es wurde einiges gepflanzt, die Erde begradigt und ganz viel getanzt und Bilder gemacht (Äthiopier haben eine Leidenschaft für Selfies!).

Am Nachmittag stand ein nächstes Highlight auf dem Programm. Wir durften in Äthiopische Familien gehen und dort zusammen kochen und Kaffee traditionell zubereiten. Im Anschluss ging es wieder aufs YMCA Gelände zur Verabschiedung. Diese dauerte länger als geplant, da Ato Lemma für uns extra Ziegen vom Markt gekauft hat, um diese zu schlachten und zusammen zu essen. Wir Deutschen haben alle zum Abschied zusammen einen Tanz auf Hullapalu vorgeführt und es gab für jeden ein kleines Abschiedsgeschenk.

Dagmawi wurde mit einem Geburtstagskuchen überrascht und wir wurden somit in eine Sahne- Schlacht verwickelt. Als die Ziegen dann soweit ausgenommen waren, wurde ein Lagerfeuer entzündet und die Ziegen nach erfolgreichem Braten feierlich verspeist.

Nach dem Essen wurde schlussendlich auf Wiedersehen gesagt. Für die Äthiopier war der Abschied von uns sehr hart, weil sie uns doch sehr ins Herz geschlossen haben. Auch für Anna war der Abschied besonders schwer, da sie ihren Maurer wohl nie wiedersehen wird. (Dafür hat sie eine Menge an Fotos von ihm mit im Gepäck :) )

Am Abend waren leider wieder zwei Krankheitsausfälle zu beklagen und die Krankenpfleger wieder im Einsatz. Manche von uns haben den Abend mit einem Blick in den atemberaubenden Sternenhimmel ausklingen lassen.

 

Mittwoch, 02. Januar 2019

Morgens beim Frühstück waren nur ca. 75 % von uns anwesend. Da es über die Nacht einige mit Magen- Darm erwischt hat. Die Gesunden von uns durften mittags mit Valerian zur Universität gehen, da er dort einen Vortrag über Nachhaltigkeitsziele gehalten hat. Den ganzen Tag über haben sich die Gesunden sehr, sehr lieb um alle Kranken gekümmert und regelmäßig neues Wasser gebracht, Essen oder was sonst gewünscht wurde.

Bis zum Abendessen hat es dann noch mehr erwischt, sodass nur noch 4 Personen beim Essen waren.

An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank an die „Überlebenden“ Dani, Luca, Kadda, Margret und Valerian! J

 

Dienstag, 01. Januar 2019

Frohes Neues Jahr 2019! Unser Neujahr begann heute mit selbstgemachten äthiopischen Fasnetsküchle zum Frühstück. Anschließend hieß es für uns auf zur Arbeit. Wir haben beim Bau einer Mauer geholfen, ein Haus gestrichen und einen endlosen Steinhaufen von einem Fleck zum anderen getragen. Der Steinhaufen sah harmloser aus als er tatsächlich war und hat uns in der Mittagssonne den letzten Nerv und all unsere Kräfte gekostet. Kurz vorm Ziel mussten wir in einen Stein-Streik treten, da wir auf neues Trinkwasser warten mussten. Letztendlich haben wir es alle zusammen geschafft diesen Haufen zu versetzen. Zum Abendessen gab es ganz typisch Injera. Am Abend durften einige von uns in Rollen schlüpfen und über das Thema Entwicklungshilfe diskutieren. Dabei wurde festgestellt, dass Caro ein super Talent hat Frau Merkel zu imitieren. :)

 

Montag 31. Dezember 2018

Nach einem weiteren erfolgreichen Arbeitstag ging es am Nachmittag für manche zum ersten Mal in die gegenüberliegende Billiardbar. Dort waren wir eine kleine Sensation und immer mehr Menschen kamen um uns zuzuschauen. Bei meist nur halbgelungenen Schlägen und mehr Glück als Können wurden wir stets beobachtet und es wurde mitgefiebert.

Da in Äthiopien am heutigen Tag kein Jahreswechsel bevorstand, waren wir die Einzigen die Silvester gefeiert haben. Dafür wurde ein Feuer für uns gemacht, welches bei Regen aber leider sehr schnell ausging. Also sind wir wieder in das halbfertige Haus nebenan umgezogen um dort zu feiern. Mit viel lauter Musik wurde ins neue Jahr getanzt. Die Nachbarn in unserer Pension waren verwundert über unser Feiern, doch als ihnen erklärt wurde, dass wir Neujahr feiern, waren alle sehr verständnisvoll und haben die laute Musik akzeptiert. Um 24 Uhr äthiopischer Zeit (22 Uhr deutscher Zeit) haben wir Neujahr gefeiert und sind danach alle relativ zügig ins Bett, weil wir erschöpft waren. So haben wir alle gemeinsam das Jahr 2018 in Äthiopien ausklingen lassen.  

 

Sonntag, 30.12.2018 Sunday-Service-Survival

Unser Sonntag in Äthiopien startete mit einem Besuch beim orthodoxen Gottesdienst. Die Eindrücke, die wir bekamen, waren unglaublich. Tausende von Menschen an diesem Ort, Mütter, die ihre Kinder stillten, größere Kinder, Erwachsene und sogar Kranke, die sich extra für einen Segen auf den Weg zur Kirche machten. Am Nachmittag wurde uns Wolaita Sodo von den YMCAlern gezeigt, es ging dafür einen Berg hinauf, aber nicht wie bei uns üblich in angenehmen Tempo, sondern typisch afrikanisch: singend und tanzend. Beendet haben wir unseren Spaziergang in einem sehr schönen Park. Dort haben wir alle zusammen „Faules Ei“ gespielt (Natürlich mit äthiopischen Gesang dazu!). Faszinierend war, was für eine mega Gemeinschaft dadurch entstand.

Gleichzeitig war direkt neben uns ein großes Fußball Spiel.

Von einem Moment zum nächsten wurde unsere sorgenfreie Spielrunde durch eine Rauchwolke Tränengas unterbrochen. Plötzlich hörten wir Schreie, dass wir alle ins Gebäude gehen und Wasser in den Mund nehmen sollen. Im Gebäude angekommen, bekamen wir alle erstmal eine Runde Wasser ins Gesicht geschüttet und nach ein paar Minuten war auch schon alles wieder in Ordnung. Trotzdem war das für alle ein krasser Adrenalin-Schock.

Obwohl das für uns alle sehr aufregende Minuten waren spielten wir direkt fröhlich weiter deutsche und auch äthiopische Spiele.

Den Tag ließen wir wieder einmal in unserem „Regenschutz Raum“ eines Baustellenhaus, direkt neben unserer Pension, mit viel Musik ausklingen.  (Ja, seid wir hier sind hat es bereits mehrmals heftig geregnet!).

 

Samstag, 29.Dezember 2018 First Work-Day

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir um 7:00 mit einem stärkenden Frühstück in den ersten Arbeitstag. Anschließend ging es zu dem Gelände des YMCA Sodo, dort wurden wir nun offiziell und sehr herzlich von den YMCAlern begrüßt. Nach einer kleinen gemeinsamen Tanz-Runde kamen wir zu dem offiziellen Teil mit einer Rede von Lema, dem Vorsitzenden des YMCA Sodo. Nachdem das erledigt war ging es endlich los. Hochmotiviert starteten wir in verschiedenen Gruppen in die Aufgaben die uns bevor standen. Eine Gruppe baute das Dach einer kleinen Hütte , nur aus Holz, Stroh und Bananen Blättern (siehe Bild). Die zweite Gruppe baute an dem zukünftigen „Gym“ des YMCA. Dort wurde Zement angerührt, die Mauern verputzt und die Wände weitergebaut. Die dritte Gruppe war für die Grünpflege zuständig, und die letzte Gruppe strich das kleine Gebäude des YMCA mit gelber Farbe. Zur Mittageszeit gingen wir gemeinsam mit einigen YMCAlern zu unserer Unterkunft wo unser Guide die traditionelle Speise Injera zubereitet hatte. Nachdem sich alle statt gegessen hatten wurden noch gemeinsam ein paar Tischspielchen gespielt. Als alle wieder zu Kräften gekommen waren ging es weiter in den Arbeitsgruppen des Vormittags. Gegen 16 Uhr wurde die Baustelle für heute stillgelegt und wir hatten noch eine kleine Talk-Runde. Dies war für beide Seiten sehr interessant und es wurden einige Unterschiede, aber auch Gleichheiten festgestellt. Danach ging es für unsere Gruppe zurück zur Unterkunft, bis auf drei Tanzfreudige, die sich noch ein paar coole Tanzschritte von den Afrikanern beibringen ließen. Zurück im Hotel ging es erstmal unter die Dusche, wo sich die schöne Braune Hautfarbe der meisten doch nur als Dreck herausstellte. Nach dem Abendessen, löcherten wir unseren Guide zu allen möglichen Themen rund um Äthiopien und er erzählte uns viel rund um die Politik, die Einwohner und die Umwelt. Anschließend hatten wir noch unseren alltäglichen Abendabschluss. Da wir morgen um 6:00 von Lema abgeholt werden um in einen Orthodoxen Gottesdienst zu gehen, ging es für die meisten früh schlafen, bis auf ein paar die mit einer gemeinsamen Sing-Sang-Runde noch den Abend ausklingen ließen.

Freitag, 28. Dezember 2018

Angekommen in Addis Ababa, stand uns eine kurze Nacht von ca. 3 Stunden bevor – pünktlich um 6:30 wurde gefrühstückt. Nachdem die Koffer auf den Bus geladen waren, ging die Fahrt nach Wolaita Sodo los. Auf der insgesamt 9,5 Stunden langen Reise (nur 350km!) in den Süden Äthopiens, haben wir noch einiges von der Hauptstadt und dem Umland gesehen. Durch die Straßenverhältnisse mit Schlaglöchern, Menschen, Eseln Ziegen und Pferdekarren erlaubten nur ein gemächliches Tempo. Zwischenzeitlich musste das Tempo auch an Passagiere auf dem Dach angepasst werden (siehe Bild). Der äthiopische Kaffe wurde bei mehrern Pausen verköstigt und dank unserem Guide Firew, wurden wir auch in der Mittagszeit ausgezeichnet mit Sandwiches versorgt. Fröhliches Singen und Stadt, Land Fluss- Spielen, machte die Fahrt unterhaltsam und schließlich, am Nachmittag, kamen wir in Sodo an. Nach kurze Erfrischungspause, machten wir uns direkt auf den Weg zum YMCA, um die äthiopische Gruppe kennen zu lernen. Wir haben einen sehr herzlichen Empfang bekommen und kamen schnell ins Gespräch mit den Jugendlichen. Der offizielle Empfang erwartet uns morgen, heute haben wir, bevor die Sonne unterging uns. mit Hilfe eines kleinemn Spiels uns schon einmal ein wenig kennen gelernt.  Die Namen müssen wir die nächsten Tage noch etwas üben. Mit gespannter Erwartung auf den morgigen Tag haben wir den Tag gemütlich vor der Pension bei leckerem Abendessen ausklingen lassen - nur unterbrochen von Verenas verzweifeltem Schrei aus dem Zimmer „Ich komm hier nicht mehr raus!“.


Donnerstag, 27. Dezember 2018

 

Erster Zwischenstopp: Istanbul. Nach 3 Stunden Flug wird erst einmal für das leibliche Wohl gesorgt. Mit frischer Pizza und kühlen Getränken im Magen, widmen wir uns gestärkt der zweiten Etappe, dem Flug nach Addis Abeba. Planmäßig werden wir dort gegen 0:55 Uhr Ortszeit landen und die Nacht in Addis verbringen.

 

 

 

 

 

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