06.04.2020 - Gisela Schweiker (Redaktion)

Grenzüberschreitende Solidarität

Junge Menschen sollen weiterhin die Chance auf eine gute Ausbildung erhalten - wie hier im YMCA-Berufsausbildungszentrum in Jericho (Foto YMCA East Jerusalem)

EJW-Weltdienst ruft zur Nothilfe für die Partnerorganisationen auf

Durch die Folgen der Corona-Pandemie sind auch die Partnerorganisationen des EJW beispielsweise in Äthiopien, Nigeria, dem Sudan und in Palästina/Israel inzwischen stark betroffen. Alle Einrichtungen mussten dort geschlossen werden. Die Mitarbeiter können nur noch bis Ende Mai bezahlt werden und die Fortsetzung der gesamten Arbeit ist stark gefährdet. Das EJW möchte den Partnern in Ostjerusalem und dem Westjordanland, aber auch in Addis Abeba und in Port Sudan in ihrer extrem schwierigen Situation helfen und ruft zu einer grenzüberschreitenden Solidarität auf.

Bitte helfen Sie mit, dass junge Menschen in den Partnerländern des EJW weiterhin eine Chance auf eine gute Schul- und Berufsausbildung bekommen.

 

Zum Beispiel in Palästina/Israel
Im YMCA East Jerusalem sind seit Anfang März alle YMCA-Zentren in Beit Sahour, Ramallah, Jericho und Jerusalem und die damit verbundenen Programme und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien geschlossen. Das Personal des YMCA East Jerusalem hat sich bereit erklärt, derzeit nur 70 Prozent der Gehälter in Anspruch zu nehmen, ab April 50 Prozent des Gehalts. Normalerweise deckt der YMCA die Ausgaben durch die Mitgliedsbeiträge der YMCA-Fitnessstudios und den Schwimmkursen ab, aber all das ist derzeit geschlossen. Ein Kurzarbeitergeld gibt es dort nicht.

 

Zum Beispiel in Äthiopien und im Sudan

Der Coronavirus ist auch in Äthiopien angekommen. Zwar sind die gemeldeten Fallzahlen noch gering doch angesichts sehr begrenzter Tests ist die Dunkelziffer um ein vielfaches höher als in Europa.

Die YMCA Äthiopien und Sudan setzen sich für die ärmsten Menschen der Bevölkerung ein. Viele von ihnen wohnen mit fünf und mehr Personen zusammen in nur einem Raum. Keiner verfügt über ein festes Einkommen. Keiner verfügt über eine Krankenversicherung.  Weite Teile der Bevölkerung leiden an Mangelernährung und einer beeinträchtigten Gesundheit. Das begünstigt einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion. Die Regierungen in Addis Abeba und Khartoum scheinen diese Gefahr zu sehen und haben entsprechend drastische Maßnahmen verhängt: Schulen, Kindergärten sind geschlossen. Im YMCA Äthiopien sind alle Programme ausgesetzt. Die Schulen in den Flüchtlingsgebieten Gabarona (Khartoum) und Engaz (Port Sudan) sind geschlossen.

Dagmawi Selamsa, Generalsekretär des YMCA Äthiopien, sorgt sich zudem um die Ernährung: Durch die Quarantäne-Maßnahmen haben viele der Familien von einem auf den anderen Tag kein Einkommen mehr. Ohne Einkommen werden die Familien in Not geraten. Trotzdem setzt sich der YMCA für die Menschen ein: Sie informieren Teilnehmer aus den Programmen und Nachbarn, wie sie sich vor dem Virus schützten können, verteilen Handwaschmittel und Desinfektionsmittel gerade an Familien, für die diese einfachen Mittel sonst unerschwinglich sind.

Bitte helfen Sie mit, die Auswirkungen der Corona-Krise in Äthiopien einzudämmen.
Helfen Sie den YMCA bei ihrem Einsatz für benachteiligte Menschen. Danke!

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