29.05.2019 - Johanna Leibfarth und Sarah Böhmler, Länderausschuss Nigeria

Neue Wege einer langjährigen Freundschaft

v l n r: Dr. Stefan Hoffmann (EJW-Weltdienst), Generalkonsul Dauda Umar, Jeremiah Elisha (YMCA Kaduna) und Nicholas Akpoko (YMCA Bauchi) beim Freundestag Nigeria (Foto: Walter Wolf)

Freundestag Nigeria mit Generalkonsul Dauda Umar und Gästen aus dem YMCA Nigeria

„Sannunku“ – „Hallo zusammen“ – so wurden die Teilnehmenden des „Freundestages Nigeria“ auf Hausa begrüßt. Bei herrlichem Wetter kamen rund 30 Freundinnen und Freunde zum Nigeria-Freundestreffen in das CVJM-Haus nach Möhringen. Der Anlass für dieses Begegnungsangebot war der vielseitige Wunsch nach Austausch zwischen Nigeria-Interessierten und dem EJW-Länderausschuss Nigeria. Besonders im Mittelpunkt standen der Besuch des nigerianischen Generalkonsuls in Frankfurt und zweier Jugendreferenten aus Kaduna und Bauchi.

Nach der Begrüßung durch Gottfried Gronbach (Vorsitzender Länderausschuss Nigeria) betrachtete Nicholas Akpolo (YMCA Bauchi) Jugendarbeit aus biblischer Sicht. Er übertrug auf Basis von 1. Könige 19 Elias bedingungslose Nachfolge mit heutigen Aufbrüchen in der Jugendarbeit.

Anschließend sprach Suleiman Dauda Umar, Generalkonsul Nigerias in Frankfurt, über die politischen Rahmenbedingungen für Jugendarbeit in Nigeria. Es gebe auf beiden Seiten Hindernisse, die zu überwinden es sich lohne. Unabhängig von Religion und Nationalität können Politik, NGOs und Kirchen gemeinsam viel erreichen, besonders zum Wohl der Jugend. In Nigeria zähle ein Großteil der Bevölkerung zur Jugend und nicht wenige davon seien von Armut und Hunger betroffen. Diese Menschen brauchen nicht nur politische Maßnahmen, sondern konkrete Unterstützung aus dem Ausland.

Darauf gingen Dr. Stefan Hoffmann (EJW-Weltdienst) und Jeremiah Elisha (YMCA Kaduna) in ihren Antworten ein, in denen sie von Hoffnungsgeschichten aus den verschiedenen Projekten berichteten und aufzeigten, wie die verschiedenen YMCA in Nigeria durch Ausbildungs-, Jugend- und Schularbeit dazu beitragen, junge Menschen zu beteiligen und ihnen in ihrer persönlichen Entwicklung Hilfe anbieten.

Deutlich wurde, dass es verlässliche Rahmenbedingungen braucht, um Jugendbegegnungen und Entwicklungen in den Projekten zu ermöglichen. Sowohl der EJW-Weltdienst als auch das Konsulat möchten sich für eine solche konstruktive Zusammenarbeit einsetzen.

Nach dem offiziellen Teil gab es bei leckerem, internationalem Essen Raum und Zeit für geselliges Beisammensein und Austausch.

Wir bedanken uns herzlich beim CVJM Möhringen für die Gastfreundschaft und bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Treffens beigetragen haben.

 

 

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