12.05.2021 - Annika Wöhrle, Länderausschuss Äthiopien

Partnerschaft in Zeiten von Corona

Herzliche Verbunden mit den Partnern in Äthiopien (Foto: EJW-Weltdienst)

Videomeetings stärken die Verbindung zum YMCA Äthiopien

Was bisher unverzichtbar für die Partnerschaft zum YMCA Äthiopien war, geht seit Corona nicht mehr: Sich gegenseitig besuchen, vor Ort die Arbeit erleben und teilen, was gerade aktuell ist.

Vor 1,5 Jahren waren das letzte Mal Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EJW-Weltdienstes in Äthiopien. Seitdem haben sich die Welt und Äthiopien durch Corona und die politische Situation im Land stark verändert.

Begegnen, voneinander lernen, Solidarität zeigen, miteinander beten
So geht es nun darum, zuzuhören und zu erzählen, neue Wege der Zusammenarbeit zu finden, um nach wie vor voneinander zu wissen, teilzuhaben und unterstützen zu können. Internet sei Dank ist dies trotzdem möglich Der YMCA hat Anfang letzten Jahres in einen Glasfaseranschluss investiert und so sind nun Videomeetings in guter Qualität möglich. In mehreren Video-Konferenzen konnten sich Mitglieder des Länderausschusses Äthiopien mit Verantwortlichen des YMCA Äthiopien gegenseitig begegnen, voneinander hören, Solidarität zeigen und miteinander beten. Im Fokus stand die Situation in Äthiopien, vor allem in der Kriegsregion Tigray. Der Generalsekretär Dagmawi Selamssa sprach von einer „humanitären Katastrophe“ und betonte, dass sich der YMCA über alle ethnischen Grenzen hinweg und auch unabhängig von der politischen Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Frieden im Land einsetzt: Durch Nothilfe, psychosoziale Unterstützung und Friedens-Bildung. Ein zweiter Schwerpunkt der Online-Treffen war die Corona-Situation in Deutschland und Europa. So wurde deutlich: wir sehen und unterstützen uns gegenseitig.

Weltweite Verbundenheit in der Krise
Eine besondere Online-Veranstaltung fand am 29. April statt: Verantwortliche des YMCA Äthiopien trafen sich mit Vertreterinnen und Vertretern aller internationalen Partner (YMCA USA, YMCA Canada, YMCA African Alliance) und berichteten von der aktuellen Situation in Äthiopien. Es war ein wertvolles Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft: Wir sind alle miteinander verbunden in der Krise. Und wir sind verbunden mit unserem Gott.

Zudem lernen wir aus dieser Krise: Videomeetings sind eine gute Möglichkeit auf regelmäßige gemeinsame Beratungen und eine Chance auch für Unterstützerinnen und Unterstützer der Weltdienstarbeit, den Dialog mit den Partnern mitzuerleben.

 

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