08.10.2019 - Hanna Gessler (Redaktion: Gisela Schweiker)

Warum wir so wenig tun von dem, was wir wissen

Fachtag Weltdienst Insight beschäftigte sich mit Umweltschutzpsychologie

Bereits zum dritten Mal fand Anfang Oktober "Weltdienst Insight", ein Fachtag für junge Erwachsene zu Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Entwicklungsbezogene Bildung statt. "Umweltschutz - warum wir so wenig tun von dem, was wir wissen" lautete der Titel dieser Veranstaltung.

Hanna Gessler, Mitorganisatorin des Fachtags, berichtet:

Am Samstag, den 5. Oktober 2019, fanden sich elf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im EJW ein. Der Workshop startete mit einer spielerischen Kennenlernrunde. Anschließend übernahm die Referentin des Netzwerks Wandelwerk e.V., Alexandra Hanisch. Den gesamten Nachmittag setzten wir uns in angenehmer, lockerer Atmosphäre mit dem Thema Umweltschutzpsychologie auseinander. Anhand des Handbuches zur Förderung nachhaltigen Handelns von Karen Hamann, Anna Baumann, Daniel Löschinger stellte uns Alexandra Hanisch unterschiedliche Theorien und Ansätze vor. Gemeinsam überlegten wir, welche Umweltschutzmaßnahmen besonders wichtig und welche eher zweitrangig hinsichtlich des CO2-Ausstoßes sind.

Um beim Thema Umweltschutz zu motivieren und auch selbst motiviert zu bleiben, ist es essentiell zu wissen, welche Maßnahmen am meisten zum Umweltschutz beitragen, zum Beispiel auf Auto und Flüge verzichten. An dieser Stelle ist es besonders wichtig, kleine realistische Schritte zu gehen und dabei Schwerpunkte zu setzen, da man nicht die ganze Welt auf einmal retten kann und wir in einer umweltschädigenden Gesellschaft leben.

Ebenso verdeutlichte die Referentin, dass individuelles Verhalten einen Unterschied macht, da häufig der Eindruck entstehen kann, dass man als einzelne Person wenig tun kann.

Schließlich lernten wir, dass Umweltschutz am nachhaltigsten ist, wenn sich die Umweltschutzmaßnahme mit einem Hobby oder einer Leidenschaft verbinden lässt, da sonst die Gefahr besteht, dass die Umweltschutzmaßnahme schnell als Verzicht oder Mehraufwand wahrgenommen wird. Auch dies kann bei jeder Person individuell variieren. Beispielsweise kann der Verzicht auf das Auto durch das Fahrradfahren ersetzt werden und auf diese Weise haben Sportliebhaber den Sport und Umweltschutz direkt in den Alltag integriert. Bei anderen könnte es der gemütliche Kaffee oder das Buch am Morgen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sein.

Abschließend gingen alle TeilnehmerInnen mit neuen Ideen und Anregungen nach Hause. Es war ein schöner Austausch, bei dem man sich auf die wesentliche Dinge des Umweltschutzes besinnen konnte. Danke an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden! Bis zum nächsten Mal!

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