20.08.2021 - Sarah Martens, Freiwillige in Dolný Kubín, Slowakei (bis August 2021)

Wieder in Deutschland

Abschied von Dolny Kubin (Fotos: Sarah Martens)

Auf Wiedersehen Dolný Kubín!

Schon seit zwei Wochen sind wir alle wieder in Deutschland. Hanna, Ida und ich. Wir sind alle auf unterschiedlichen Wegen zurückgefahren.

Die letzten Wochen unseres Freiwilligendienstes waren gefüllt von ganz viel Lebensfreude, Action, Menschen, tollen Begegnungen und Gott! Es war eine wunderbare letzte Zeit und ich bin immer noch ganz erfüllt davon.

Auf den zwei SemFesten, haben wir nochmal so viele neue Menschen kennengelernt, welche uns mit offenen Armen und Herzen aufgenommen haben. Das Camp war gefüllt von Seminaren über verschiedene Themen wie zum Beispiel Freiheit und Freundschaft, vielen Großgruppenspielen, ganz viel guter Laune und Worship.

Danach war in Dolný Kubín noch das große Aufräumen angesagt. Zwei Tage lang haben wir Riesen-Tetris in der Garage gespielt. Das war ziemlich lustig! Am Ende haben wir alles irgendwie verstauen können. Die Tage danach war es etwas ruhiger. Wir waren nochmal im Büro, haben letzte organisatorische Dinge geklärt und unsere Abschiedsfeier geplant und vorbereitet.

Es war ein anderes Gefühl durch die Stadt zu laufen und schon zu wissen, dass man bald nicht mehr da ist. Ich bin nochmal viel bewusster durch die Straßen gelaufen und habe den Fluss, die Umgebung und einfach alles genossen. Mit ein paar Fotos, aber vor allem im Herzen, habe ich versucht, diese letzten Momente festzuhalten.

Zwei Tage vor meiner Abreise war dann unsere Abschiedsfeier, in Dolný Kubín. Wir hatten einige Leute eingeladen und es wurde ein richtig schöner Abend! Wir hatten traditionelles Essen aus Deutschland und Litauen vorbereitet und feierten in die Nacht hinein. Auch wenn es eine Abschiedsfeier war, war sie gefüllt von ganz viel Freude und Dankbarkeit!

Erst zwei Tage später am Bahnhof wurde es dann tränenreicher. Der Abschied fühlte sich für mich trotzdem noch sehr unreal an. Bis nach Bratislava hat es sich eher wie ein Ausflug angefühlt. Erst als ich dann schon über die deutsch-österreichische Grenze gefahren war und realisiert habe, dass ich nun wirklich deutsch reden kann, wurde mir langsam klar, dass das gerade kein Ausflug war.

Langsam gewöhne ich mich nun daran wieder hier zu sein, in Deutschland. Irgendwie sieht es alles anders aus als in der Slowakei, das Wetter ist sehr anders, auf einmal versteht mich jeder, wenn ich deutsch rede und das Essen schmeckt anders.

Es ist sehr schön zuhause zu sein nach so langer Zeit, aber man braucht schon so ein bisschen Zeit das alles zu realisieren und einfach anzukommen.

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