Projekt-Nr. SUD108

„Shukran!“ Danke! Fast überschwänglich schütteln uns die Menschen die Hände. Nach langer Fahrt durch die Wüste stehen wir bei 35°C im Schatten an einem Brunnen im Red Sea State.

Die Mitarbeiter unserer Partner-Hilfsorganisation IAS erzählen uns, dass dieser Brunnen durch Hilfsgelder des EJW-Weltdienstes gebohrt werden konnte. Wir erfrischen uns mit dem klaren, kühlen Wasser aus 40 Meter Tiefe. Der Red Sea State ist eines der trockensten Gebiete der Erde. Manchmal fällt das ganze Jahr kein Tropfen Regen. Von staatlicher Seite wird für die Wasserversorgung jedoch wenig getan. Die Menschen müssen sich selbst um Wasser kümmern – und das heißt manchmal 12-Stunden-Märsche bis zur nächsten Wasserstelle. Wir erzählen den Menschen, dass die Spenden von vielen einzelnen Personen, CVJMs und Kirchengemeinden stammen. Sie bitten uns eindringlich, ihren Dank unbekannterweise weiterzugeben.

Auch an anderen Orten im Sudan und Südsudan ist Wasser eine Seltenheit. In South Kortofan, im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan und Eastern Equatoria wurden viele Brunnen durch den Bürgerkrieg beschädigt. Diese werden wieder instand gesetzt.

Neben den Brunnen werden auch Biosand-Filtersysteme für die Wasserversorgung von Familien eingesetzt. Dabei wird das Wasser durch drei Schichten aus verschieden gekörntem Sand und Kies geleitet. Der Sand filtert Dreck und Bakterien heraus. Mit verblüffend einfacher Technik wird aus trübem Brackwasser sauberes, klares Trinkwasser!

Helfen Sie mit, Menschen im Sudan und Südsudan mit sauberem Trinkwasser zu versorgen!

 

Benötigter Betrag pro Jahr: 50.000 Euro

Zum Beispiel: 
• Biosand-Filtersystem: 30 Euro
• Handpumpe für Brunnen: 1.500 Euro
• Brunnenbohrung und Handpumpe: 10.000 Euro

 

Medien:
Powerpoint-Präsentation,
Länderplakat und Postkarte Sudan

Download: 
Download Materialien Projekte Sudan

Referent:
Valerian Grupp

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85; BIC: GENODEF1EK1
Projekt-Nr. SUD108 Sudan – Wasser und Schulen

Weitere Informationen:
Länder-Information Sudan

Stolz hält Mirka einen Zettel mit arabischen Buchstaben hoch. Sie kann ihren Namen schreiben. Mirka ist zwölf und besucht mit rund 500 Schulkameraden die Schule in Engaz. Engaz ist ein Flüchtlingsgebiet im Norden des Landes vor den Toren der Stadt Port Sudan. Durch Auseinandersetzungen wie in Darfur und im Südsudan mussten viele Familien ihre Heimat verlassen. In den letzten Jahren sind viele neue Flüchtlinge nach Engaz gekommen. Eine Flucht aus dem Land ist für sie unmöglich. In Engaz werden sie von der Regierung zwar nicht versorgt, aber sie werden geduldet. In Lehm- und Blechhäusern haben sie sich notdürftig eingerichtet. Es fehlt den Menschen an vielem, auch an guter Schulbildung. Damit sie in ihrem eigenen Land eine Perspektive haben, hat der YMCA Port Sudan eine Schule für die Kinder im Flüchtlingsgebiet gegründet.

Dabei kümmern sich die Lehrer in der YMCA-Schule leidenschaftlich um Mirka und ihre Schulkameradinnen und -kameraden und das nicht nur im Hinblick auf ihre Bildung: In Kooperation mit den örtlichen Behörden haben die Lehrerinnen und Lehrer eine tägliche Schulmahlzeit organisiert und es gibt beispielsweise Hygiene-Unterricht. Neueste Errungenschaft ist ein Sanitär-Gebäude mit sechs WCs.

Mirka zeigt ihr Klassenzimmer: Die 30 Schülerinnen und Schüler quetschen sich auf 10 Bänke, die eigentlich nur für 2 Kinder gebaut sind. Manchmal gibt es Streit, weil nicht jeder Platz für ein Heft auf dem Tisch hat. Trotzdem geht Mirka sehr gerne in die Schule.
Der EJW-Weltdienst unterstützt die Schule bei der Finanzierung der täglichen Schulmahlzeiten, Lehrmittel und Instandhaltung des Mobiliars. Dringend benötigt werden weitere Bänke und Tische für die Schüler.

Wie der YMCA Port Sudan in Engaz, betreibt auch der YMCA Khartoum in Gabarona eine Schule in einem Flüchtlingsgebiet.

* Name geändert

 

Benötigter Betrag pro Jahr: 40.000 Euro

Zum Beispiel für

• Schulmaterialien für ein Kind/Jahr: 30 Euro
• Bank und Tisch für 6 Schüler: 250 Euro
• Tägliches Essen für 500 Kinder/Monat: 1.500 Euro

 

Medien:
Powerpoint-Präsentation
Länderplakat und Postkarte Sudan

Download: 
Download Materialien Projekte Sudan

Referent:
Valerian Grupp

Spendenkonto
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg/ EJW-Weltdienst
Evangelische Bank
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85
BIC: GENODEF1EK1
Projekt-Nr. SUD109 Sudan – Engaz-Schule YMCA Port Sudan

 

Weitere Informationen:
Länder-Information Sudan

Projekt-Nr. SUD103

Flüchtlingsschicksale beschäftigen uns auch in Deutschland und fordern uns heraus. Die vielen Krisen und Kriege weltweit treiben täglich über 42.000 Menschen in die Flucht. Was kaum bekannt ist: Die große Mehrheit dieser weltweit 60 Millionen Flüchtlinge bleibt in ihrem eigenen Land auf der Flucht!

In vielen Projekten hilft der EJW-Weltdienst inländischen Flüchtlingen, und leistet so einen wichtigen Beitrag, damit die Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft haben. Ein Beispiel: Die Flüchtlinge erklärten uns, Gabarona bedeute „sie haben uns verjagt!“. Aber der YMCA Khartoum will den „Verjagten“ mit der Schule im Flüchtlingsgebiet Gabarona, weit außerhalb der sudanesischen Hauptstadt, eine Perspektive und neue Heimat geben. Über 400 Kinder werden in zwei Schichten unterrichtet, die Zahl der Kinder steigt ständig. Der geregelte Alltag mit Schule und Mahlzeiten tut den Kindern gut. Sie erleben nach Zeiten der Gewalt und Flucht wieder so etwas wie Heimat. Denn hier leben viele Flüchtlinge aus den Krisengebieten im Süden des Landes und aus der Region Darfur. Die YMCA-Mitarbeitenden achten auch fürsorglich auf die Gesundheit der Kinder: Sie verteilen Moskitonetze, sorgen für ein kleines Frühstück und sauberes Trinkwasser und führen Impfaktionen durch.

Danke für eure Unterstützung für die Kinder im Flüchtlingslager Gabarona!

 

Medien:
Powerpoint-Präsentation,
Länderplakat und Postkarte Sudan
Gruppenstunden-Entwurf

Download: 
Download Materialien Projekte Sudan

Referent:
Valerian Grupp

 

Spendenkonto:
Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
EJW-Weltdienst
Evangelische Bank (EB)
IBAN: DE24 5206 0410 0400 4054 85; BIC: GENODEF1EK1
Projekt-Nr. SUD103 Sudan – Schule Gabarona YMCA Khartoum

Weitere Informationen:
Länder-Information Sudan

Sudan und Südsudan

Der Sudan ist etwa vier Mal so groß wie Deutschland, hat aber nur ungefähr 35 Millionen Einwohner; der Südsudan ist etwa so groß wie Frankreich und hat rund 12 Millionen Einwohner. Die wichtigsten Sprachen in beiden Ländern sind Arabisch, Englisch und viele Stammessprachen. Der Sudan ist muslimisch-arabisch geprägt, während die Menschen im Südsudan sich kulturell als Teil Afrikas sehen.

Der Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden des Sudans endete 2005 mit einem Friedensabkommen. Im Juli 2011 wurde der Südsudan als eigenständiger und unabhängiger Staat ausgerufen. Aktuell ist er der jüngste Staat der Erde. Leider sind in dem jungen, instabilen Staat Südsudan wieder heftige Kämpfe ausgebrochen, die schon viele Tote und Verletzte forderten und viele Menschen erneut in die Flucht getrieben haben. Seit dem erneuten Friedensabkommen 2018 sind die Kämpfe abgeebbt.

Im Sudan musste der bisherige Machthaber Al Bashir nach 30 Jahren eiserner Herrschaft gehen. Nach massiven Protesten der Bevölkerung hat eine militärische Übergangsregierung die Macht ergriffen. Doch die Menschen im Sudan demonstrieren weiter für eine zivile Regierung.

YMCA und IAS im Sudan und Südsudan

Ab 1980 gründeten Christen in der Hauptstadt Khartoum und weiteren Städten die ersten YMCAs des Sudans. Sie leisteten von Anfang an Hilfe in den Flüchtlingslagern durch Schulen und Bildung.

Aktuell unterstützt der EJW-Weltdienst die YMCAs in Khartoum und Port Sudan. Vor allem die Schulen im Flüchtlingslager Gabarona bei Khartoum und Engaz in Port Sudan werden gefördert. Hier hilft der YMCA inländischen Flüchtlingen und leistet einen wichtigen Beitrag, damit die Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft haben.

Bei der Wasserversorgung arbeitet der EJW-Weltdienst mit der Partnerorganisation International Aid Service (IAS) zusammen. Mit Brunnenbohrungen und dem Einsatz von Bio-Sandfiltern erhalten Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Gemeinsam mit IAS unterstützt der EJW-Weltdienst auch den Bau von Schulen und Kirchen und fördert christliche Gemeinden. Trotz aller Schwierigkeiten in beiden Ländern berichten unsere Partner, dass ihre Arbeit weitergeht und sie umso mehr auf unsere Unterstützung und unsere Gebete hoffen!

 

Zum Download:
Länderinformation Sudan und Südsudan

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Valerian Grupp

Grupp, Valerian

Landesjugendreferent, Diakon

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Fon 07 11/97 81-0

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